Nacharbeiten, Verputzen
Porenbeton ist ein leichter, hochwärmedämmender
Baustoff mit Festigkeitsklassen von 2 bis 6.
Der äußere Wetterschutz - hier- Außenputz - muss die Wände gegen witterungsbedingte Einflüsse dauerhaft schützen.
a ) Die nachfolgend aufgeführten Werte werden von den
Porenbeton-
Putzen erfüllt.
b ) Porenbeton- Grundputz in Verbindung mit einem mineralischen Deckputz wie z.B.
Porenbeton- Silikatputz sowie der Porenbeton-Außenputz haben sich seit Jahrzehnten bewährt und sind auf den Putzgrund
Porenbeton abgestimmt.
c) Festigkeit, Rohdichte und Diffusionsfähigkeit entsprechen etwa dem
Porenbeton, Putz und Wand bilden einen homogenen Querschnitt, Spannungsdifferenzen treten nicht auf.
1)Das Putzen muss folgende bauphysikalische
Charakteristik aufweisen:
- Wasseraufnahmekoeffizient w gleich o. größer 0,5 kg / (m² ?
h05)
- Diffusionsäquivalente Luftschichtdicke Sd gleich o. größer 2,0
m
- Produkt w*Sd gleich oder größer 0,1 kg / (m ? h05)
2)Der Unterputz (Dicke a 10 mm) muss folgende
Kriterien erfüllen:
- Rohdichte = 0,7 bis 1,0 kg/dm3
- Druckfestigkeit =2,0 bis 0,8 N/mm²
- Biegezugfestigkeit gleich o. größer 0,5 N/mm²
- Haftzugfestigkeit gleich o. größer 0,2 N/mm²
Additive müssen gewährleisten, dass die Haftung und der Abbindvorgang
durch den Porenbetonunterrund nicht negativ
beeinträchtigt werden.
Sind sie im Unterputz nicht vorhanden, so ist der Porenbetonputzgrund
entsprechend vorzubehandeln (annässen, grundieren,
Spritzbewurf etc.)
3)Der Ober-Deckputz muss folgende Eigenschaften
haben:
- mineralische Zusammensetzung - hydraulisch abbindend - möglichst
helle Pastelltöne, Hellbezugswert gleich o. größer 60
- strukturierbar, Korngröße ca. 4 mm - auf den Unterputz
abgestimmt - möglichst wasserabweisend, mit dem Unterputz 2)
müssen die bauphysikalischen Anforderungen nach 1) erfüllt werden. |
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Grundputz
MFL Mineralischer Faser-Leichtputz
oder
Elanith-FL nwa
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Technische Daten:
Zusammensetzung:
Der Porenbeton-Grundputz für außen ist ein leicht hydrophobierter
Kalk-Zementputz mit Leichtzuschlägen und haftverbessernden Zusätzen.
Er entspricht nach DIN 18550 der Mörtelgruppe II.
Verarbeitung:
Der Porenbeton-Grundputz kann von Hand oder mit jeder geeigneten Gipsputzmaschine verarbeitet werden.
Lieferform: 30 kg Trockenmörtel in Papiersäcken mit Folieneinlage.
Ergiebigkeit:
30 kg Trockenmörtel = ca. 50 l
Nassmörtel.
Putzdicke: 15 mm empfohlene Dicke, 10mm Mindestdicke
Verbrauch: Bei 15 mm Putzdicke ca. 3,0 m2 je Sack. Bei 10mm Putzdicke ca.4,5 m2 je
Sack.
Diese Angaben basieren auf ebenen und fugenlosen Untergründen für Handauftrag.
Endbeschichtung:
Als Endbeschichtung auf dem Porenbeton-Grundputz sind grundsätzlich
alle mineralischen und hydrophobierten Deck- und Edeldeckputze
geeignet, deren Druckfestigkeit 4,0 N/mm² nicht überschreitet.
Die Auftragsstärke der Endbeschichtung muss mindestens 4 mm betragen.
Bei nicht volldeckenden Beschichtungen sind entsprechende Anstriche erforderlich.
Verarbeitungs- und Abbindezeit: Der
Porenbeton-Grundputz
muss bei Handverarbeitung in etwa 60 bis 90 Minuten vom Beginn des Einstreuens in das Wasser aufgetragen sein.
Nach dem Putzauftrag steht, je nach Untergrund und klimatischen
Verhältnissen, ein Zeitraum von 20 bis 40 Minuten für das Einebnen zur
Verfügung. |
Der Porenbeton-Grundputz bietet den großen Vorteil der universellen Einsatzmöglichkeit,
sowohl als Handputz wie auch Maschinenputz.
Vorbereitung des Untergrundes Allgemein:
Putzgrund von Staub und losen Teilen befreien, er muss frostfrei, fest und saugfähig sein.
Untergrundprüfung nach DIN 18350 und DIN 18550.
Mauerwerk:
Auch stark saugende Untergründe brauchen nicht vorgenässt, grundiert oder vorgespritzt werden.
Beton:
Betonflächen müssen saugend, frei von Schalungstrennmitteln oder anderen Verunreinigungen sein.
Glatte, schlecht saugende Betonflächen bedürfen eines Zementspritzbewurfes. |
Putzträger z.B.
Holzwolle - Leichtbauplatten o.a.:
Ganze Wandflächen:
Vollflächiges und deckendes Vorbehandeln mit einem Zementspritzbewurf.
Nach Erhärten des Spritzbewurfes Porenbeton-Grundputz mind. 15 mm stark
auftragen, im obersten Drittel mit alkalifestem Glasgewebe (mind. 8 mm
Maschenweite).
Teilflächen z.B. Rollladenkästen:
Metallputzträger oder Ziegeldrahtgewebe sind mind. 10 cm überlappend
auf anschließendem Mauerwerk zu befestigen und mit Zementspritzbewurf
vorzubehandeln.
Ansetzen des Mörtels:
Immer saubere Mörtelbehälter und Gerate
verwenden.
Im Mörteltrog bis zu 4 Säcke in sauberes Wasser einstreuen.
Wasserbedarf ca. 17 l. je Sack.
Keine weiteren Zuschläge und Zusatzmittel beimengen.
Mit einem Rührquirl intensiv durchmischen.
Bei Verwendung von Freifall oder Zwangsmischern Mischzeit von 5 Minuten nicht überschreiten. |
Handauftrag:
Mit Kunststoff- oder Holzaufzieher Porenbeton-Grundputz in einem Arbeitsgang mindestens 10 mm stark auftragen.
Anschließend mit Kardätsche nur fluchtgerecht abziehen, nicht mit einem Reibebrett überarbeiten.
Putzfläche ist damit nach Erhärtung und entsprechender Trocknung für die Aufnahme mineralischer Deck- oder Edelputze geeignet.
Der Porenbeton-Grundputz muss vor Auftrag von eingefärbten Edelputzen durchgetrocknet sein.
Anschließend ist eine Grundierung in der Farbe des Edelputzes vorzunehmen.
Maschinenauftrag:
Es ist jede Gipsputzmaschine geeignet.
Wasserzugabe möglichst hoch einstellen und entsprechend regulieren.
Porenbeton-Grundputz einlagig mindestens 10 mm dick gleichmäßig aufspritzen.
Weitere Bearbeitung wie unter Handauftrag. |
ACHTUNG
Nicht mehrlagig putzen.
Instabile Putzuntergründe wie Holzwolle-Leichtbauplatten oder Mehrschicht
- Leichtbauplatten sind durch einen bewehrten
Zementspritzbewurf vollflächig zu stabilisieren.
Streckmetall und Ziegeldrahtgewebe sind mit einem Zementspritzbewurf
vorzubehandeln.
Nicht bei Temperaturen unter+5°C oder Nachtfrostgefahr ohne entsprechende
Schutzmaßnahmen verarbeiten!
Die Druckfestigkeit der mineralischen Deck- und Edelputze soll 4,0 N/mm2
nicht überschreiten, seine Auftragsstärke muss mindestens 4 mm betragen.
Bei eingefärbten Edelputzen ist vor dem Auftrag auf eine Austrocknung des
Grundputzes zu achten.
Eine Grundierung ist in der Farbe des Edelputzes aufzubringen.
Bei nicht volldeckenden Beschichtungen sind entsprechende Anstriche
erforderlich.
Die max. Auftragsstärke des Porenbeton-Grundputzes soll 50 mm nicht
überschreiten.
Nicht auf gefrorenem Untergrund auftragen |
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Außenputz
MFL Mineralischer Faser-Leichtputz
oder
mineralische
dünnschichtige
Edelputze
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Zusammensetzung:
Der Porenbeton-Außenputz wird als mineralischer, faserarmierter Fassaden-Leichtputz oder
Porenbeton-Außenputz mit
Feinstruktur (filzbar) als Werktrockenmörtel hergestellt.
In der Regel werden die Putze in naturweiß geliefert.
Sie können aber auch entsprechend der Farbtonkarte für mineralische Putze eingefärbt werden.
Verarbeitung:
Der Porenbeton-Außenputz oder der Außenputz mit Feinstruktur lassen sich sowohl von Hand als auch mit der Maschine auftragen.
Lieferform:
25 kg Werktrockenmörtel in Papiersäcken.
Putzdicke:
Je nach Putztyp und ob es sich um einen Hand- oder Maschinenauftrag handelt, unterschiedlich.
Es sind die Angaben auf den Säcken zu beachten.
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Untergründe:
Es sind alle mineralischen Untergründe geeignet, wie Mauerwerk, Beton usw.
Anwendungsbereich:
Porenbeton-Außenputz und Außenputze mit Feinstruktur sind auf grund
ihrer Zusammensetzung wasserabweisend und damit wetterbeständig.
Nach DIN 4108/Teil 3 sind sie somit in allen Beanspruchungsgruppen (I - III) einsetzbar.
Vorbereitung des Untergrundes:
Der Putzgrund muss frostfrei, fest, trocken und frei von Staub und losen Teilen bzw. trennenden Substanzen sein.
Danach ist das Porenbeton-Mauerwerk vorzunässen oder mit einem geeigneten Mittel zu grundieren.
Bauteile mit Verkleidungen aus Holzwolle-Leichtbauplatten oder Mehrschichten-platten werden nicht
vorgenässt.
Bereiche aus Holzwolle-Leichtbauplatten sind mit einem volldeckenden Spritzbewurf gemäß DIN 18550 zu versehen.
Vor dem Spritzbewurf ist die gesamte Fläche mit einem Putzarmierungsgewebe zu überspannen,
angrenzende Bauteile mit mind. 10 cm überlappen.
Die gleichen Maßnahmen gelten für Bereiche aus Mehrschicht-leichtbauplatten.
Als weitere Vorbereitung des Untergrundes sind Eckschutz- und Sockelabschlussschienen
mit verzinkten Nägeln anzubringen.
Zu empfehlen sind hier Profile der Fa. Protektor-Werk, Gaggenau. Eckschutzschienen Profil 1020 und
Sockelabschlussschienen Profil 1220.
Ansetzen des Mörtels:
Der gesamte Inhalt eines Sackes wird mit Wasser je nach Produkt im Zwangsmischer ca.3 Minuten gemischt.
Bei Mischpumpen ist die Wassereinstellung entsprechend zu regulieren.
Damit die Eigenschaften nicht verändert werden, sind die Porenbeton-Außenputze
ohne weitere Zusätze, außer Wasser, anzusetzen. Nach dem Ansetzen ist der Mörtel gebrauchsfertig und
muss innerhalb von 2 Stunden verarbeitet werden.
Auftragstechnik:
Die Grundputzlage wird in einer einlagigen Schichtdicke von mindestens
7 bzw. 10 mm (je nach Produkt) von Hand mit Stahltraufel oder mit
geeigneten Putzmaschinen aufgetragen.
Anschließend erfolgt das Einebnen der Oberfläche mit einem Richtscheit.
Nach einer Standzeit der Grundputzlage von mindestens einem Tag wird
diese Lage nochmals mit Porenbeton-Außenputz in Korngröße (etwa 3 mm)
überzogen und dann, je nach gewünschtem Effekt, mit einer
Schwammscheibe oder einem Holzbrett horizontal oder vertikal zu einer
Reibeputzstruktur abgezogen.
Durch die sahnige Einstellung des Porenbeton-Außenputzes sind jederzeit
andere Oberflächengestaltungen, wie z.B. die Patsch- oder
Kellenschlagstruktur, möglich.
Der Porenbeton-Außenputz-Feinstruktur wird einlagig in mind. 12 mm Schichtdicke aufgetragen und eingeebnet bzw. egalisiert.
Nach dem Anziehen des Putzes wird er mit etwas Wasser gefilzt.
Bei zweitägiger Verarbeitung erfolgt die Grundschicht in 7 mm.
Nach dem Egalisieren und aushärten erfolgt die 2. Lage in 5 mm.
Besondere Hinweise:
Kein Spritzbewurf erforderlich.
Vollhydrophobiert d.h. kein zusätzlicher Anstrich notwendig.
Nicht bei Nachtfrostgefahr oder unter + 5° C ohne besondere Schutzmaßnahmen verarbeiten.
Alternativ zur Putzfarbe "naturweiß" kann der Porenbeton-Außenputz nach
Durchtrocknung mit Mineral- oder Silikatfarben überstrichen werden.
Nicht auf gefrorenem Untergrund auftragen
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Innenputz
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Technische Daten:
Ein Innenputz soll möglichst spannungsarm und feuchteregulierend sein.
Er soll die rohen Wandflächen ebnen und damit eine optisch ansprechende Fläche herstellen.
Zusammensetzung:
Der Porenbeton-Innenputz ist ein Gipsputz mit leichten Zuschlagstoffen.
Er entspricht nach DIN 18550 der Mörtelgruppe P IVa.
Verarbeitung:
Der Porenbeton-Innenputz kann von Hand- oder mit jeder geeigneten Gipsputzmaschine verarbeitet werden
Lieferform:
30 kg Trockenmörtel in Papiersäcken mit Folieneinlage.
Ergiebigkeit:
30 kg Trockenmörtel - ca. 40 l Nassmörtel.
Putzdicke:
8-10 mm empfohlene Dicke, 5 mm Mindestdicke
Verbrauch:
Bei 8mm Putzdicke für 10 m² = ca.2 Sack. Bei 5 mm Putzdicke für 10 m² = ca. 1.1/4 Sack |
Untergründe:
Es sind alle mineralischen Untergründe geeignet, wie z.B. Mauerwerk und
Beton sowie Holzwolle-Leichtbauplatten, Mehrschicht-Leichtbauplatten,
rostgeschützte Metallputzträger und Ziegeldrahtgewebe.
Anwendungsbereich:
Innenputz für Räume üblicher Luftfeuchtigkeit, einschließlich
häusliche Küchen und Bäder auf Wanden und Decken.
Verarbeitungs- und Abbindezeit:
Der Porenbeton-Innenputz muss bei Handverarbeitung in etwa 30 Minuten
vom Beginn des Einstreuens in das Wasser aufgetragen und geebnet sein.
Ca. 120 Minuten vom Beginn des Spritzens bis zum letzten Glättevorgang,
bei Maschinenverarbeitung.
Vorbereitung des Untergrundes:
Allgemein:
Putzgrund von Staub und losen Teilen befreien, er muss fest, trocken, saugfähig und frostfrei sein,
Mauerwerk:
Auch stark saugende Untergründe nicht annässen oder grundieren.
Beton:
Betonflächen müssen frei von Schalungstrennmitteln oder anderen Verunreinigungen sein.
Glatte Betonflächen mit Haftbrücke vorbehandeln.
Sichtbare Stahlteile gegen Korrosion schützen.
Putzträger z.B.
Holzwolle-Leichtbauplatten o.a.:
Ganze Wandflächen:
Nach Fugenbewehrung Zementspritzbewurf volldeckend auftragen, durchhärten lassen, nachfolgend
Porenbeton-Innenputz in einer Mindestdicke von 15 mm auftragen.
Teilflächen z.B. Rollladenkästen:
Ca. 5 mm Porenbeton-Innenputz volldeckend auftragen, Glasgewebe einbetten - das Gewebe
muss ca. 10 cm auf das anschließende Mauerwerk übergreifen - und durchhärten lassen.
Nachfolgend Restputzdicke im Zuge des Verputzens der anschließende Flächen aufziehen.
Ansetzen des Mörtels:
Handauftrag:
Immer saubere Kübel und Geräte verwenden.
Einen Sack in ca. 20 l sauberes Wasser einstreuen.
Keine weiteren Zuschlage und Zusatzmittel beimengen.
Mit einem Quirl an langsam laufender Bohrmaschine intensiv und klumpenfrei durchmischen.
Maschinenauftrag:
Es ist jede Gipsputzmaschine geeignet.
Wasserzugabe möglichst hoch einstellen und entsprechend regulieren.
Auftragstechnik:
Einer der großen Vorteile des Porenbeton- Innenputzes ist seine universelle Einsatzmöglichkeit als Hand- und Maschinenputz.
Handauftrag:
Mit Kunststoff- oder Holzaufzieher Porenbeton-Innenputz in einem
Arbeitsgang - 8 bis 10 mm dick, jedoch im Minimum 5 mm dick -
auftragen.
Anschließend mit Kardätsche fluchtgerecht ausziehen und ebnen.
Putzfläche nach ausreichender Versteifung leicht annässen, mit Filz- oder Schwammscheibe überarbeiten.
Anschließend mit Stahltraufel glätten.
Maschinenauftrag:
Porenbeton-Innenputz einlagig ca. 8 mm dick gleichmäßig aufspritzen.
Weitere Bearbeitung wie unter Handauftrag.
Besondere Hinweise:
Nicht mehrlagig putzen.
Eine Querlüftung beschleunigt die Trocknung des Porenbeton-Innenputzes.
Bei nachfolgender Verlegung von Heißasphalt ist für eine ausreichende Querlüftung der Räume zu
sorgen.
Vor Beginn der Fliesenverlegung im Dünnbettverfahren auf trockenem Porenbeton-Innenputz ist eine geeignete Grundierung
aufzutragen.
Unter Betonflachdachdecken muss vor Putzbeginn die Porenbeton-Haftbrücke aufgetragen werden.
Mit Porenbeton-Innenputz verputzte Betonflachdachdecken durch senkrechten Kellenschnitt von den Wandflächen trennen.
Die max. Auftragsstärke soll folgende Werte nicht überschreiten:
Deckenputz 25 mm,
Wandputz 30 bis 50 mm
Andere Innenputze:
Auf Porenbeton eignen sich grundsätzlich alle Fertigputze auf der
Bindemittelbasis Gips und Kalk-Gips mit und ohne leichte
Zuschlagstoffe.
Je nach Ausstattung der Putze ist ein Anfeuchten, Grundieren oder aber auch keine Vorbehandlung des Putzgrundes notwendig.
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Trockenputz (Innen).
Gipskartonplatten können direkt mit Ansetzmörtel auf den Porenbeton-Wänden
angebracht werden.
Zur Verbesserung des Luftschalldämm-Maßes empfiehlt es sich, die
Gipskartonplatten mit einzelnen Batzen Ansetzmörtel zu befestigen,
statt mit Streifen oder vollflächig. |
Paneele (innen)
Innenseitige Holzpaneele Verkleidung oder Profilholzbretter werden in
der Regel auf einer Holzlattung mit speziellen Haltekrallen oder
Klammern befestigt.
Für das Anbringen der Holzlatten auf den Porenbeton-Wänden eignen sich hervorragend
Vierkantnägel.
Es empfiehlt sich, Latten vorzubohren. |
Verkleidungen (außen)
Äußere Verkleidungen müssen hinterlüftet werden.
Üblich sind Unterkonstruktionen aus Holz oder Aluminium.
Für das Anbringen der Unterkonstruktion an Porenbeton-Wänden müssen
geprüfte oder zugelassene Befestigungsmittel verwendet werden.
Die einfachste Lösung sind Spiralnägel mit einem Prüfzeugnis von der TU Braunschweig.
Eine Holzlattung ist vorzubohren. |
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Die
Standsicherheit einer Wand wird vor allem durch waagerechte und
diagonale Schlitze beeinträchtigt. Aber auch senkrechte Schlitze können
einen Einfluss auf die Standsicherheit haben.
Dies gilt hauptsächlich für tragende aber auch für nichttragende
Wände.
Größere senkrechte Schlitze, wie sie z.B. für Fallrohre benötigt werden, sollten gleich im Verband aufgemauert werden.
Um nachträgliche Schlitze im fertigen Porenbeton-Mauerwerk
herzustellen, sollte geeignetes Werkzeug benutzt werden um das
Mauerwerk nicht übermäßig zu schädigen und Arbeitszeit zu sparen.
Hammer und Meißel sind dafür nicht geeignet. |
Man verwendet:
Rillenkratzer oder Mauerfräse: - Für kleine Schlitze, z.B. für Elektroleitungen.
Mauerfräse oder Flex: - Für größere Schlitze, z.B. für Wasserleitungen.
Schalter und Verteilerdosenbohrer: - Für Aussparungen von Schalterdosen und Verteilerdosen. |
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NACHARBEITEN, Kellerabdichtung
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Horizontale Kellerabdichtung:
Alle Kellerwände aus Mauerwerk müssen gegen aufsteigende Feuchtigkeit eine Sperrschicht erhalten, so auch
Porenbeton.
In der DIN 18195 sind über die Lage der Schichten und über die zu
verwendenden Produkte detaillierte Angaben enthalten, die auch für
Porenbeton Gültigkeit haben.
Vom üblichen abweichende Maßnahmen sind nicht notwendig.
Vertikale Kellerabdichtung:
Kelleraußenwände aus Porenbeton-Planblöcken müssen gegen Bodenfeuchtigkeit entsprechend der DIN 18195 geschützt werden.
Porenbeton bietet zwei Möglichkeiten:
Porenbeton- "dichter Keller" eine Bitumenspachtelmasse
Porenbeton-Dichtungsbahn, eine Bitumenkautschuk-Dichtungsbahn.
Beide Produkte sind für die vertikale Abdichtung von
Porenbeton-Kelleraußenwänden gegen Bodenfeuchtigkeit und nichtdrückendes Wasser nach DIN 18195 ausgezeichnet geeignet.
Ein vorheriges Verputzen der Wände ist nicht erforderlich, die Produkte werden auf das unverputzte Mauerwerk aufgetragen. |
Wichtige Hinweise
Die DIN 18195 schreibt vor, dass abgedichtete Wandflächen erst
hinterfüllt werden dürfen, wenn die Abdichtung völlig trocken bzw.
erhärtet ist.
Beim Auffüllen müssen reibende oder schürfende Beanspruchungen der Abdichtung vermieden werden.
Für die Auffüllung sollte deshalb nur nichtbindiges Material verwendet werden.
Zum Schutz der Abdichtung wird empfohlen Schutz- oder Dränagevlies
/platten anzubringen.
Je nach örtlichen Bodenverhältnissen und bei Hinterfüllung mit bindigem
Material oder an Hanggrundstücken durch wirksame Dränung die Ansammlung
von drückendem Stauwasser verhindern.
Porenbeton "dichter Keller" ist nach ca. 1 Stunde regenfest und, je
nach Witterung, in 1 - 3 Tagen trocken. Frostfrei lagern! |
Dichtungsbahn.
Untergründe
Dichtungsbahn haftet auf allen mineralischen trockenen Untergründen.
Vor der Verarbeitung sind die Bahnen kühl zu lagern. |

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Vorbereiten des Untergrundes:
Der Untergrund muss fest, staub- und frostfrei sein.
Nicht vollfugig ausgeführtes Mauerwerk und lunkerreiche Flächen müssen vorher egalisiert werden.
Reste von Mauermörtel oder Planblock-Mörtel entfernen.
Im Anschlussbereich Mauerwerk/Fundamentsohle, Hohlkehle aus Zementmörtel herstellen. |

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Voranstrich
mit Quast oder Rolle auftragen.
Verbrauch ca. 0,5 kg/m².
Trockenzeit je nach Witterung ca. 2 Stunden
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Bei
der Ermittlung der Bahnlänge ist die Zulage für Hohlkehle und
Sohlplatten-Überstand zu berücksichtigen. (Zuschnitt vor Entfernung des
Schutzpapieres vornehmen!)
Für die exakte Verlegung ist die 1. Bahn einzuloten.
Zur Sicherstellung der Überlappungsstöße (10 cm) empfiehlt es sich, diese ebenfalls zu markieren.
Das Schutzpapier wird ca. 1 m abgezogen und die Dichtungsbahn am oberen Ende festgeklebt evtl. mit Dachpappen-Stiften sichern.
Unter weiterem Ablösen des Schutzpapieres und kräftigem Anrollen mit der Nahtrolle ist die gesamte Bahn anzubringen. |
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Bauen Sie sich einen Abroller. |
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Bei Innenecken und im Hohlkehlen-Bereich ca. 20 cm breite Streifen vorkleben.
Dichtungsbahn bei Außenecken 10 cm um die Ecke herumführen.
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Für Rohrdurchbrüche ist ein Viereck zurechtzuschneiden.
Die auszuschneidende Fläche ca. 2 cm kleiner halten.
Anschließend über den Rohrstutzen ziehen und fest andrücken.
Den Anschluss mit einer 10 cm breiten Dichtungsbahn sichern. |
| Die Befestigung des oberen Anschlusses der
Dichtungsbahn kann je nach Wandkonstruktion folgendermaßen erfolgen.. |
Anschluss
bei zweischaliger Konstruktion mit Luftschicht unter dem Verblender.
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Verblender.
Faser- Zementplatte
Dichtungsbahn auf Voranstrich.
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Mechanische Befestigung mit Fixband.
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Sockelputz.
Fixband
Dichtungsbahn auf Voranstrich.
Porenbeton-Kellermauerwerk
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Übergang
Sohle/Mauerwerk
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Porenbeton-Kellermauerwerk
Voranstrich
Dichtungsbahn
Hohlkehle aus Spachtelmasse oder Zementmörtel
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Ansetzen von keramischen Fliesen und Platten auf
Porenbeton-Wänden in Innenräumen.
Das Ansetzen von keramischen Fliesen und Platten auf Porenbeton im Innenausbau
muss auf die jeweilige Wandoberfläche
abgestimmt sein.
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In der Praxis haben sich zwei Ansetzverfahren bewährt:
1. Verlegen im normalen Mörtelbett.
Bei rauen und unebenen Oberflächen (ungenaue Verarbeitung).
2. Verlegen im Dünnbettverfahren.
Bei ebenflächigem, flucht- und lot-gerechten Untergrund.
Bei beiden Verfahren ist nach VOB, Teil C "Allgemeine Technische Vorschriften" und nach DIN 18352
"Fliesen und Plattenarbeiten" vorzugehen.
Um Staub, lose Teile und Verunreinigungen von der Wandoberfläche zu entfernen,
muss die Wand vor dem Ansetzen der Platte kräftig abgebürstet
werden.
Um Spannungen abzubauen, wird der Fliesenbelag nicht kraftschlüssig an
begrenzende Bauteile (Seitenwände, Decken, Fußböden, Sockelanschlüsse,
Einbauteile) angesetzt.
In diesen Bereichen und bei größeren Wandflächen (> 4 mm) müssen die Fugen so angeordnet werden,
dass sie bis auf den Porenbetonuntergrund durchgehen.
Außerdem müssen sie mit elastischem Material geschlossen werden.
In jedem Fall ist zu beachten, dass die Fliesen und Platten möglichst
spät verfugt werden, um den Untergrund richtig austrocknen zu lassen. |
Das Ansetzen im normalen Mörtelbett
Dieses Verfahren ist für Wände aus Porenbeton-MAUER-BLÖCKEN und -Platten geeignet und gleicht unebene Untergründe aus. |
Der Arbeitsablauf:
1. Porenbetonfläche gründlich abkehren.
2. Wandfläche gründlich annässen, damit dem Mörtel die zum Abbinden nötige Feuchtigkeit nicht entzogen wird.
3. Spritzbewurf deckend auftragen (Mischungsverhältnis in Raumteilen
Z:S=1 :3).
4. Spritzbewurf mindesten 24 Stunden abbinden lassen.
5. Ansetzen der Fliesen im Mörtelbett-Dickbettverfahren
wie üblich.
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Das Ansetzen Im Dünnbettverfahren
Bei gut ausgeführten Wänden aus Porenbeton
Planblöcken oder -Planplatten können keramische Fliesen und Platten direkt im Dünnbettverfahren angesetzt werden. |
Der Arbeitsablauf:
1. Wandflächen mit dem Reibebrett egalisieren, wenn notwendig.
2.
Vorbehandlung des Porenbetonuntergrundes und Ansetzen der Fliesen nach
den Verarbeitungsrichtlinien des Dünnbettmörtel-Herstellers.
Untersuchungen der TH Hannover haben gezeigt, dass sich
Dispersionskleber für das Verfliesen besser eignen als hydraulische
Kleber.
Fugen schließen:
Die Fliesen und Platten sollten möglichst spät nach dem Ansetzen in der üblichen Art und Weise verfugt werden.
Elastische Fugen-Dichtungsmassen für Anschlüsse an Boden, Decke, Seitenwände, Einbauteile, Rohrdurchführungen usw. verwenden.
Damit werden Spannungen aus dem Untergrund abgebaut.
Verfliesen auf
Innenputz.
Die Empfehlung bezieht sich auf Einsatzbereiche wie z.B. Bäder und Küchen im Wohnungsbau.
In ausgesprochenen Nassräumen, Duschen in Hallenbädern usw. ist das Verputzen mit Gipsputz nicht zu empfehlen.
Vor Beginn der Fliesenarbeiten muss der Gipsputz durchgetrocknet sein (Feuchtigkeitsgehalt unter ca.2
Gew.%).
Der Gipsputz muss normale Kern- und Oberflächenfestigkeit und normale Saugfähigkeit besitzen.
Bei mangelhaftem Saugvermögen Oberfläche anschleifen, staubfrei kehren;
evtl. vorhandene mehlende Oberflächenschichten entfernen.
Putzoberfläche mit einem Tiefgrund grundieren, der einen ausreichend hohen Feststoffanteil besitzt.
Das Grundierungsmittel muss in den Untergrund einziehen und darf nicht als Film auf der Oberfläche
stehen bleiben.
Es ist in voller Wandhöhe zu grundieren, auch wenn nur ein Fliesensockel angesetzt wird.
Die Grundierung erfolgt zur Egalisierung bzw. Minderung der
Oberflächensaugfähigkeit, zur Verfestigung und zur Absperrung der
Oberfläche.
Vor dem Aufziehen des Dünnbett- Fliesenmörtels muss die Grundierung durchgetrocknet sein.
Die Dünnbett-Verarbeitung nach Herstellervorschrift ausführen.
Vorhandene Fugen des Untergrundes müssen auch im Fliesenbelag entsprechend ausgebildet sein.