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4.43 Verarbeitung

POROTON

Planziegel Verarbeitung

POROTON.
PLANZIEGEL VERARBEITUNG


Die einfache Verarbeitung: Tauchen, Setzen, Fertig
Die Lagerfläche des Planziegels leicht in den Dünnbettmörtel tauchen (1 - 2 mm), aber nicht abstreifen. 
Der Mörtel haftet fest an der plangeschliffenen Lagerfläche.


Die erste Lage des POROTON-Planziegels wird auf einer Ausgleichsschicht aus normalem Mauermörtel (MG III mit eingebetteter Sperrschicht) versetzt. 
Diese Schicht muss exakt lot- und waagerecht ausgerichtet sein, denn die nur knapp einen Millimeter hohen Mörtelfugen der folgenden Schichten erlauben kaum einen weiteren Ausgleich. 
Dies kann entweder in herkömmlicher Weise (Schlauchwaage/Nivelliergerät) einfach und genau ausgeführt werden. 
Alles weitere geht dann im Handumdrehen:
Der Planziegel wird einfach in die Verzahnung des Nachbarziegels gesetzt, Stoßfuge an Stoßfuge, und somit automatisch exakt ausgerichtet. 
Zum fachgerechten Schließen möglicher Lücken (10 bis 25 cm) empfehlen wir die Verwendung von Verschiebeziegeln. 
So wird in kurzer Zeit auf einfache und wirtschaftliche Weise ein homogenes, nahezu fugenloses Mauerwerk errichtet. 
Sauber und normgerecht.
Es muss im Verband gemauert werden, d.h. die Stoßfugen übereinander liegender Schichten müssen versetzt sein. 
Das Überbindemaß muss gem. DIN 1053 ca. 10 cm betragen (Überbindemaß a 0,4 h). 
Bitte laufend die Planebenheit der Schichten überprüfen. 
Mit einer geeigneten Spezialsäge können Ausgleichsziegel passgenau gesägt werden. 
Beim zweischaligen Mauerwerk muss eine Sperrschicht (Z-lsolierung) eingebracht werden (gem. DIN 1053), damit sich Schlagregenfeuchtigkeit nicht auf das POROTON-Mauerwerk übertragen kann. 
Das gleiche gilt für Fenster- und Türlaibungen sowie Sohlbänke.
Zum Anrühren des Mörtels wird eine Bohrmaschine mit Rührquirl benutzt. 
Mit einem festen Handfeger sind die Lagerflächen zu reinigen. 
Die lot- und waagerechte Lage der 1. Schicht kann mit einem Justierboy einfach und genau ausgeführt werden.
Dünnbettmörtel

anrühren mit Bohrmaschine und Rührquirl



Justierboy:

vereinfachtes und exaktes Anlegen der 1.Schicht



Griffhilfen: 

machen das Tauchen und Setzen bequemer




Mörtelrolle: 

schnelles und einfaches Aufbringen des Dünnbettmörtels



Der Einsatz einer Mörtelrolle ermöglicht das Auftragen des Dünnbettmörtels direkt auf den Lagerschichten, so dass das Tauchen des Ziegels entfällt.

Zum Schließen von Lücken im Mauerwerk oder für Tür- und Fensterlaibungen kann ein Verschiebeziegel eingesetzt werden. 

Der 2-teilige Verschiebeziegel ermöglicht stufenlose Ausgleichslängen von ca. 10 - 25 cm. 
Verarbeitung im Verband: normgerechtes Überbindemaß einhalten
Eckanschluss: 

Ziegel im Verband stumpf gegeneinander stoßen








POROTON.
BLOCKZIEGEL VERARBEITUNG
Beim Poroton-Blockziegel wir eine ca. 12 mm starke Mörtelfuge (Lagerfuge) wie üblich mit der Kelle oder dem Mörtelschlitten aufgetragen.
Die Poroton-Blockziegel werden in die Verzahnung des Nachbarziegels eingeführt, auf das vollfugige Mörtelbett gesetzt und angedrückt, dann lot- und fluchtgerecht in die endgültige Lage gebracht

Setzen des Blockziegels

Stoßfugenverzahnung
POROTON.
VERSCHIEBEZIEGEL VERARBEITUNG
Der Verschiebeziegel ist ein längenveränderlicher Mauerziegel, der jedes erforderliche Ergänzungsformat im Bereich von 24,0 bis 42,5 cm dickem Hintermauerwerk ersetzt. 
Er kann in Laibungen, Ecken und Wandscheiben eingesetzt werden.

Der 2-teilige Verschiebeziegel besteht aus einem ca. 14,0 cm und einem ca. 9,0 cm langen Teil bei einer Höhe von 23,8 cm (für Blockziegel) bzw. 24,9 cm (für Planziegel). 
Bei entsprechender Kombination der beiden Teile können am Bau stufenlose Ausgleichslängen ohne zusätzliche Hilfsmittel von ca. 10 - 25 cm hergestellt werden.

Einsetzen der Wandscheibe


Einsetzen in die Laibung

Verschiebemöglichkeiten 
von 106 bis 156 mm
Dieses Verschiebeziegelpaar 
bietet 
3 Kombinationsmöglichkeiten.


Verschiebemöglichkeiten 
von 156 bis 206 mm



Verschiebemöglichkeiten 
von 206 bis 256 mm
POROTON.
SCHALLSCHUTZ - PLANZIEGEL VERARBEITUNG

SPZ-Plan-T 17,5
SPZ-Plan-T 24,0
Hoher Schallschutz vereint mit den Vorteilen des Planziegel-Systems.

Schnell und einfach!

Der ideale Ziegel für schlanke, wirtschaftliche und schalldämmende Wände zwischen Wohnungen, in Treppenhäusern, in Wirtschaftsbauten und bei verdichteter Bebauung in Innenstädten.

Verbesserte Bauqualität bei einer Minimierung der Wandbaukosten.
Der neuer Schallschutz-planziegel- mit seinen sehr guten Schalldämmwerten erfüllt bereits in der 1 -schaligen 24er Wandstärke die gesetzlichen Anforderungen an den erhöhten Schallschutz. 
Und vor allen Dingen: 
Die Verarbeitung geht schnell und wirtschaftlich!
Die erste Schicht wird maßgenau in herkömmlichem Mörtel (MG III) versetzt. 

Damit werden Unebenheiten der Grundplatte/ Decke ausgeglichen.


Zuerst wird die Schallschutzwand Geschosshoch im Planziegelverfahren mit Dünnbettmörtel versetzt, was bis zu 30 % Arbeitszeit und bis zu 90 % Mörtel einspart. 
Dann wird die gesamte Wand in einem Arbeitsgang Geschosshoch mit Beton (S B15) verfüllt.
Optimal ist die Verfüllung der SPZ-Plan-Wand zusammen mit dem Gießen der aufliegenden Decke.


Nachdem die erste Schicht auf Mörtel versetzt ist, wird nicht verfüllt, sondern im Dünnbettverfahren die Wand in ihrer gesamten Höhe erstellt.


Dazu wird der 
Poroton-Dünnbettmörtel mit
dem Quirl im Eimer angerührt. 


Der Dünnbettmörtel wird in die Mörtelrolle gefüllt. Alternativ können die Ziegel auch in den Dünnbettmörtel einzeln getaucht und direkt versetzt werden.


Mit der Mörtelrolle wird dann der genau dosierte Dünnbettmörtel auf die Stege der versetzten SPZ-Plan-T aufgetragen.



Jetzt werden die Schallschutz-Planziegel versetzt. Die Stoßfugen passen exakt in Nut und Feder zusammen. Das ergibt ein homogenes Mauerwerk, fast ohne Mörtelfugen.



Der Wandanschluss erfolgt durch die Stumpfstoßtechnik. Die speziellen Flachstahlanker werden bereits beim Mauern der Anschlusswände z. B. Außenwand eingesetzt.


Auch der Eckanschluss wird mit Flachstahlankern in Stumpfstoßtechnik erstellt.


Zum Schluss wird die fertige Schallschutzwand in einem Arbeitsgang Geschosshoch verfüllt. Idealerweise mit dem Gießen der aufliegenden Decke

Die Stoßfugen übereinanderliegender Ziegelschichten müssen im Läuferverband um 1.1/2 Ziegellänge versetzt sein, so dass jeweils die Verfüllkanäle exakt übereinander liegen.
Das Versetzen der Schallschutz-Planziegel erfolgt von den Wandöffnungen (sofern vorhanden) hin zu den Anschlusswänden. 
Bevor ein Sturz aufgelegt wird, muss der Verfüllkanal für das Sturzauflager verfüllt werden. 
POROTON.
SCHALLSCHUTZ - BLOCKZIEGEL VERARBEITUNG


Schallschutz-Blockziegel.  SBZ-T  Wohnungstrennwände - Treppenhauswände

- gleichmäßiger Putzgrund 
- Brandwand gemäß DIN 4102 
- angenehmes, behagliches Wohnklima - Arbeitserleichterung durch geringes Gewicht 
-  niedrige Transportkosten
- Stoßfugenverzahnung mit Mörteltasche
- schnelle, rationelle Verarbeitung 
 -Verfüllen der Hohlräume und Aufziehen der Lagerfuge in einem Arbeitsgang

Reihenhauswände
Trennwände in Schulen,
Krankenhäusern usw.

Verfüllen mit Mörtelpumpe und Mörtelschlitten

Die Vorteile: 
- optimaler Schallschutz
-schwere, schalldämmende Innenwände 
- kein Mischmauerwerk  


Pumpfähiger Mauermörtel, fließfähig eingestellt


Setzen der Schallschutz - Blockziegel in die Stoßfugenverzahnung


Ausrichten der Ziegel


Druck- und zugfester, vollvermörtelter
Wandanschluss mit Flachstahlanker


Alternative: Einbindung SBZ-T in Außenwand
mit stirnseitig eingelegter Dämmmatte.


Schneiden von Passstücken mit geeignetem
Gerät möglich.