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Kellerräume ausbauen

Wenn Sie Kellerräume ausbauen, d.h. “bewohnbar” machen wollen, müssen der Boden und die Wände gegen Feuchtigkeit dicht sein. Aber auch die Wärmeisolierung ist ein wichtiges Thema. Das äußere Erdreich ab ca. 1 m Tiefe abwärts hat im Durchschnitt eine gleichbleibende Temperatur von 15o C. Bei einer Innentemperatur von 21o C ist das nur eine Differenz von 6o C, d.h. nicht sonderlich viel. Lediglich im Bereich bis zu 1 m Tiefe ab Erdoberfläche ist es kritisch. Hier fällt im Winter die Innentemperatur bis zur Außentemperatur ab, d.h. bis zu minus 25o C. Das bedeutet:

Die Außenwände müssen wärmegedämmt werden.

Das läßt sich
           a) außenseitig machen oder
           b) innenseitig

Perimeter-Dämmung angebracht werden.
Hierzu eignen sich Extruder- oder Automaten-Platten, 8 oder 10 cm dick. Keine normalen Styropor-Platten, da dieses sich durchfeuchten, und dann nutzt es nichts. 

Die innenliegende Wärmedämmung ist wesentlich einfacher zu montieren und auch einiges wirksamer, da die ganze Wand gedämmt wird. Am zweckmäßigsten sind hierfür Rigitherm – Platten, das sind Verbundplatten aus Gipskarton und Styropor. Nehmen Sie nicht unter ca. 50 mm Gesamtdicke!
Auch andere Isoliermethoden, wie Lattenrost mit eingelegtem Dämmstoff und Gipskartonplatten, Rigidurplatten, Holz-Wandpaneele und sonstige Verkleidungen sind denkbar und zu empfehlen.

ACHTUNG: Bei einer innenliegenden Wärmedämmung darf kein Wasser mehr von außen kommen.

Die Kellerfenster sollten in jedem Fall wärmegedämmt sein, sonst ist es ungemütlich und “Sie heizen sich tot”.

Wenn Sie keine kleinen Kinder haben, die in dem Kellerraum auf dem Boden spielen, müssen Sie ihn nicht unbedingt “wärmedämmen”. Sie wissen ja, darunter sind es sowieso immer 15o C. Sie können also ohne weiteres einen Plattenbelag auf dem Betonboden kleben oder in Mörtel verlegen.

ENERGIE - FALLE nicht genutzte Kellerräume!

Beheizte Räume verlieren viel Energie durch nicht beheizte Nebenräume. Das gilt nach oben, zur Seite und nach unten. Deshalb sollte bei der Wärmedämmung auch alle Wände zu nicht beheizten Räumen mit gedämmt werden. Dadurch lässt sich bis zu 15% Energie einsparen. Eine klassische Energie-Falle ist die ungedämmte Kellerdecke zu nicht beheizten Räumen.

Für diesen Fälle bieten die Firmen  ISOVER und Philippine Systeme an welche eine einfache Kellerdeckendämmung  zulassen.

Im Folgenden werden einige mögliche Lösungen aufgeführt:

Kellerdeckendämmplatten aus EPS mit Schattenfuge:

      

Kellerdeckendämmplatten (KDD) sind in folgenden Abmessungen erhältlich:

Plattengröße sichtbare Fläche WLG 035 WLG 040 vorrätig
1000x500x40 mm   X X  
1000x500x50 mm   X X X (WLG 035)
1000x500x60 mm   X X X (WLG 035)
1000x500x80 mm   X X X (WLG 035)
1000x500x100 mm   X X