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4.5 Betonwände

Stahlbewehrte Betonwände können auf herkömmliche Art hergestellt werden, indem man eine Schalung aus Schaltafeln oder aus Großflächenplatten erstellt, die Stahlbewehrung einbringt und dann mit Beton in vorgeschriebener Qualität verfüllt.
Diese altbewährte Methode ist allerdings nicht gerade billig, da sie wegen der Schalarbeit und durch das spätere Ausschalen erhebliche Lohnkosten verursacht.

Unsere Partner Firmen stellen sogenannte Doppelwandelemente her, welche die kostenintensive und mühsame Schalarbeit völlig überflüssig machen. Sie bestehen aus dünnen Betontafeln, die durch Gitterträger miteinander verbunden sind.  Zusätzliche Bewehrungen dienen zur statisch notwendigen Stabilisierung.  Auf der Baustelle wird der Zwischenraum dann noch mit Beton ausgefüllt. Das nebenstehende Bild zeigt das eindrucksvoll.

Die Vorteile der Doppelwandelemente:

   - Nahezu überall einsetzbar,
   - Elemente in Geschosshöhe, 
   - hohe Maßgenauigkeit,
   - geringes Montagegewicht,
   - für Wanddicken von 20 bis 60 cm,
   - glatte, poren- und rissarme Oberfläche,
   - keine Schalungsarbeiten notwendig,
dadurch
  - erhebliche Kosten- und Zeitersparnis.

Natürlich stellen diese Firmen auch Beton - Massivwände her. Diese  werden als Trennwände im Reihenhausbereich eingesetzt oder in Kombination mit Doppelwandsystemen. 
Diese Fertigwände haben im Prinzip die gleichen Vorteile wie die Doppelwandelemente, jedoch mit der Einschränkung, dass Massivwände natürlich ein hohes Gewicht haben.
  - Bedenken Sie: Ein Kubikmeter gut verdichteter Beton wiegt etwa 2,4 to. -
Daher werden Massivwände auch nur in Dicken von
10 - 20 cm hergestellt.