Wenn es darum
geht, irgendwelche Zwischenwände schnell und preisgünstig zu erstellen,
gibt es wohl kaum einen besseren Baustoff als die GIPS-WANDBAUPLATTE
oder auch
Vollgipsdiele
genannt.
Wir zählen hier einige der wichtigsten Vorteile auf:
- stabil wie eine Ziegelsteinwand,
- geruchsfrei, (riecht
nicht nach Kalk !)
- hervorragender Schallschutz,
- absolut maßgenau,
- in drei verschiedenen Dicken stets
vorrätig,
- passende Türzargen immer vorrätig,
- so gut wie keine Nachbearbeitung
erforderlich,
- sofort
tapezierbar,
- schnell
und damit preisgünstig aufzubauen, ( drei Platten = ein qm
! )
-
leicht zu bearbeiten, (sägen, bohren, schlitzen,)
- einfache Anschlüsse,
-
der ideale Baustoff für den Selbermacher,
Die Nachteile darf man aber auch nicht verschweigen:
- hohes Gewicht,
(Transport, Statik !)
- feuchtigkeitsempfindlich, (für Nassbereich
nur hydrophobierte Platten!)
- hydrophobierte
Platten (grün
eingefärbt) nicht immer vorrätig,
- sauberes und sorgfältiges Arbeiten erforderlich,
Ernsthafter Nachteil ist eigentlich nur das hohe Gewicht,
und man muss daher prüfen, ob die Geschossdecke statisch ausreichend
bemessen ist.
Sollte das nicht der Fall sein, muss man eine leichtere Konstruktion
wählen, z.B. Porenbeton
oder eine Leichtbau-Trennwand mit Ständerwerk.
Allerdings ist dann die gute Schalldämmung dahin. Man kann eben nicht
alles haben im Leben.
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Die
Anlieferung kann auf Wunsch mit Kranwagen erfolgen.
Solch ideale Verhältnisse, dass man die Platten direkt in die obere
Etage "hieven" kann, hat man allerdings selten. |
| Das Versetzen
von GIPS-WANDBAUPLATTEN
sieht nicht nur einfach aus, es ist auch einfach. |
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Der Anfang ist gemacht, wenn die Boden - U - Schiene verlegt und fixiert
ist.
Aber wir wollen Ihnen hier und jetzt nicht im Detail erzählen, wie man
eine Gipsdielenwand aufbaut, dafür gibt es ja Verlegeanleitungen, die Sie
bei uns kostenlos erhalten. |
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Nur vielleicht
noch der Hinweis:
Die Zarge für die Tür kommt zuerst. |
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Ach
ja, und das noch:
Die Anschlüsse zum Boden und zur Decke
sollten "elastisch" sein. |
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Große
Türöffnung? Für Doppeltür oder Durchgang? - - -
Kein Problem. - Die Bilder zeigen, wie man das macht. |
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Bei Gips- und
Ständerwänden heißt die Regel: Zarge
zuerst !
(Sofern es sich um eine einteilige
Zarge handelt. Mehrteilige werden nachher eingebaut.)
Wer das vergisst, hat jede Menge
Mehrarbeit.
"Aber gehen tut es auch." |
| Einbau
einteiliger Stahlzargen nach dem Wandaufbau: |
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Variante
1
1.
Öffnungsmaß prüfen. Breite = Zargenbreite, Höhe = Zargenhöhe + 15 mm. Ggf.
Öffnung mit einem grobzahnigen Fuchsschwanz oder elektrischer Säge vergrößern.
Schnittstaub entfernen.
2.
Aussparungen in den Sturzecken zum Ausgießen der Zarge ausschneiden. Nicht
stemmen!
3.
Zarge lot- und fluchtrecht einsetzen, aussteifen und fixieren.
4.
Schalbretter o.ä. auf jeder Wandseite neben der Zarge mit Schraubzwingen
befestigen.
5.
Hohlraum mit Gipsmörtel, z.B. TURM - GOLD Fertigputzgips füllen. Beim Gießen
mit dem Gummihammer leicht gegen die Zarge klopfen, damit keine Hohlstellen
entstehen. Auf keinen Fall Zementmörtel verwenden!
6.
Aussparungen z.B. mit TURM - GOLD Fertigputzgips schließen.
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Variante
2
1.
Öffnungsmaß prüfen. Breite = Zargenbreite, Höhe = Zargenhöhe. Ggf. Öffnung
mit einem grobzahnigen Fuchsschwanz oder elektrischer Säge vergrößern.
2.
Laibungen seitlich und oben anschrägen. Aussparungen für Zargenanker
ausschneiden. Schnittstaub entfernen.
3.
Zarge lot- und fluchtrecht einsetzen, aussteifen und fixieren.
4.
Aussparungen und Hohlräume seitlich und oben mit Gipsmörtel, z.B. aus
Stuckgips und Kleber im Verhältnis 3 : 1, füllen.
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Gips hat die
chemische Formel CaSO4 . x H2O.
H2O ist Wasser.
Daraus erkennt man, dass Gips immer Wasser enthält, und
zwar "kristallin gebunden", wie der Chemiker sagt.
Dieses bedeutet, dass Gips neben vielen anderen guten
Eigenschaften auch noch ein ausgezeichneter
Baustoff für den vorbeugenden Brandschutz
ist. |
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Hier sehen Sie
als Beispiel eine
feuerfeste Stützen-Ummantelung aus Gips-Wandbauplatten. |
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Gips
ist ein wunderschön und leicht zu bearbeitender Werkstoff.
Wir wollen an dieser Stelle aber nicht unbedingt an Ihren
Zahnarzt oder an Ihr "Gipsbein" vom letzten Ski-Urlaub
erinnern. Dann schon eher an die vielen "herrlichen
Gipsfiguren", die in allen Touristenzentren der Welt reichlich und
schön bemalt angepriesen und feilgeboten werden. |
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Und weil Gips so schön einfach und leicht zu bearbeiten ist, freuen
sich besonders die
Elektriker + Klempner.
Allerdings sollten folgende Regeln
beachtet werden:
Wandschlitze
für Elektroleitungen werden mit dem Rillenzieher gezogen, gefräst oder
geschnitten. Nicht stemmen! Ausschnitte für Steckdosen werden mit einem
Dosenschneider oder mit anderen Werkzeugen eingefräst.
Waagerechte Schlitze, die in ihrer Tiefe die halbe Wandlänge erreichen, dürfen
nicht länger als 1 m sein. Längere waagerechte Schlitze dürfen nicht tiefer
als 1/3 der Wanddicke sein. Parallel verlaufende waagerechte Schlitze im Abstand
von weniger als 50 cm sind zu vermeiden. Eine ausreichende Oberdeckung der
Einbauteile (>_ 10 mm) ist erforderlich.
Senkrechte Rohrleitungen sind einzeln in Schlitzen zu verlegen. Der Abstand von
zwei Schlitzen auf derselben Wandseite soll mindestens der Wanddicke
entsprechen. Senkrechte Schlitze, deren Tiefe die halbe Wanddicke nicht überschreitet,
dürfen beliebig lang sein. Tiefere Schlitze sollten nicht länger als 1 m sein.
Werden Schlitze anders ausgeführt, ist dies bei der Bemessung der Wand zu berücksichtigen.
Zur Vermeidung von Kondenswasser und Rissbildung
infolge Wärmeausdehnung müssen Rohre in geeigneter Weise ummantelt werden.
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Wir haben
nebenstehende Skizze schon sehr stark vergrößert. Darunter leidet
bekanntlich die Bildqualität. Wenn man es nicht lesen kann: Einfach die
Druckschrift anfordern, von der Sie oben das Titelblatt sehen. |
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| Tapete,
Farbe oder Fliesen, egal,
GIPS-WANDBAUPLATTEN
sind
der ideale Untergrund für alles. Dazu sagt der Hersteller: |
Wände
aus TURM EE oder TURM HY GIPS-WANDBAUPLATTEN besitzen besonders glatte,
planebene Oberflächen. Sie sind für alle üblichen Beschichtungen gut
geeignet. Bei ausreichender Querbelüftung sind die Wände schon nach wenigen
Tagen trocken, und die Beschichtung kann erfolgen.
Um ein gleichmäßiges Saugverhalten der
Wandoberfläche zu erreichen, sind die Wände zu grundieren. Fluatieren ist
nicht zulässig.
Danach können Dispersions-,
Latex-,
Öl-
oder Lackfarben aufgetragen bzw. die Wände tapeziert werden. Nur Kalk-
und Wasserfarben sind ungeeignet.
Auf den grundierten Wandflächen können Fliesen mit für Untergründe aus Gips
geeigneten Dünnbett-
Fliesenklebern sicher angesetzt
werden.
Wände aus TURM HY GIPSWANDBAUPLATTEN besitzen bereits ein reduziertes
Saugvermögen und müssen daher nicht grundiert werden.
Fliesen-
Fugenmörtel mit
Dichtungsmittelzusatz verbessern die wasserabweisenden Eigenschaften des
keramischen Oberbelages. Eine weitere Erhöhung der wasserabweisenden
Eigenschaften kann durch eine Verfugung mit Fugenmörtel auf Epoxydharzbasis
erreicht werden.
Bitte beachten: Wände, die gefliest werden sollen, dürfen
weder im Fugenbereich noch vollflächig verspachtelt werden! Aus den Fugen
quellender Gips ist flächenbündig abzustoßen.
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Befestigungen
aller Art sind bei Wänden aus Gips-Wandbauplatten absolut kein Problem.
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Hier sehen Sie
ein Beispiel für eine Waschtisch-Befestigung. |
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Hier
eine Ständer-Konstruktion für ein Wand-WC. |
Die
28-seitige Broschüre GIPS-WANDBAUPLATTEN enthält viele
weitere Vorschläge und Tipps.
Wir schicken Sie Ihnen gerne zu, sofern Sie Ihren Wohnsitz in unseren
Vertriebsgebiet, d.h. Raum Aachen -
Düren - Heinsberg - Monschau haben. |
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| Zum
Schluss noch eine kleine Tabelle mit technischen Daten. Wir haben sie
natürlich aus der o.g. Broschüre "abgekupfert". |
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Noch Fragen ??? - - -
Sie kennen es bereits: Was Wer Weiß
! |
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Und jetzt: Viel erfolg beim Bau der
Trennwände ! |