14. Gleitfolien
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Bei Wärme dehnen sich alle
Körper aus, und bei Kälte ziehen sie sich wieder zusammen.
Das ist ein physikalisches Grundgesetz und gilt natürlich auch für Baukörper.
Bauwerke aus Beton und Stein sind fest, hart und spröde.
Wenn sich durch Wärme-Einwirkung solche festen Bauteile gegeneinander
verschieben, bilden sich leicht Risse.
Diese sind meistens nicht tragisch und
beeinträchtigen die Standsicherheit des Gebäudes nicht. Sie sehen aber
hässlich aus, und bei Außenmauern besteht die Gefahr der Durchfeuchtung.
Aber nicht immer sind solche "Dehnungsrisse" harmlos.
Mitunter
können sie die Statik erheblich gefährden, und dann wird eine Sanierung
zumeist sehr teuer.
Es empfiehlt sich daher,
solche Konstruktionsteile voneinander
durch Gleitfolien zu trennen.
Fragen Sie Ihren Statiker oder
Architekten.
Im Nachfolgenden bringen wir Ihnen ein paar Beispiele,
die Ihnen die Situation erläutern.
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Das nebenstehende Bild zeigt den
einfachsten, aber besonders typischen Fall:
Die massive Betondecke ist einfach auf das tragende Mauerwerk aufbetoniert.
Die Folge: Horizontale und treppenförmige Risse, besonders in den
Gebäudeecken und an den in die Außenwände einbindenden Wänden.
Wäre für wenig Geld eine Gleitfolie auf das Mauerwerk gelegt worden,
wäre dieser Schaden nicht entstanden.
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| Im Folgenden geben
wir Ihnen noch ein paar Beispiele, die wir aus einer Hersteller
-Veröffentlichung kopiert haben. Falls exakt Ihr Problem dabei sein
sollte, können Sie dort mal nachschauen. Ansonsten: Wir
haben massenweise Druckschriften. |
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Problempunkt: Auflager und Dehnungsfugen
Beim belüfteten,
zweischaligen Dach stellt der Auflagerbereich sowohl bei leichten
(Holz-) Konstruktionen als auch bei schweren (Stahlbeton-)
Konstruktionen einen Problempunkt dar, da die von den normalen
Geschossdecken abweichenden Beanspruchungen besondere konstruktive
Maßnahmen erfordern. Dabei ist wegen der Belüftung die
Sturmbeanspruchung der oberen Schale und der Dachhaut ein Hauptproblem.
Bei leichten Konstruktionen ist die Sturmbeanspruchung ein Problem für
die Verankerung der Tragkonstruktion insgesamt.
Bei massiven Dachdecken bilden Formänderungen mit
Schiebebewegungen und Auflagerverdrehungen einen ähnlich wichtigen Problempunkt
wie bei den einschaligen Flachdächern.
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Da am Rand des belüfteten Daches neben der Auflagerung zugleich
der Abschluss der Dichtungsschicht und die Anordnung von Belüftungsöffnungen
konstruktiv zu lösen ist, verlangt besonders beim zweischaligen Dach der
Auflager- und Randbereich frühzeitige Detailplanung. Aber auch eine sorgfältige
Ausführung und Bauaufsicht sind hier besonders notwendig. Eine "Einsparung" an
der notwendigen Anzahl der Befestigungsmittel (Nägel, Bolzen, Dübel) wird im
Baufortschritt schnell verdeckt und oft erst nach Schadenseintritt als Mangel
erkannt.
Zu den angesprochenen Problemkreisen sind insbesondere die Normen
DIN 18 530 (Vornorm 12.1974) "Massive Deckenkonstruktion für Dächer" und DIN
1055, Teil 4, (6.1975), "Lastannahmen für Bauten; Verkehrslasten, Windlasten,
nicht schwingungsanfällige Bauwerke" hinzuzuziehen. Die Schadensschwerpunkte und
die daraus herzuleitenden konstruktiven Empfehlungen werden auf den folgenden
Seiten dargestellt.
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Merkliste zum Problempunkt: Auflager und Dehnungsfugen


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Können Dachdeckenauflager unverschiebbar ausgebildet
werden, so sollte in die Auflagerfuge eineTrennfolie oder -pappe
eingelegt werden. Bei größeren zu erwartenden Durchbiegungen oder bei
für Kantenpressungen empfindlichem Mauerwerk sollte im inneren Drittel
der Auflagerfläche eine kraftschlüssige Verbindung - z. B. durch
Einlegen eines weichen Dämmstoffstreifens von ca. 1 cm Dicke verhindert
werden (siehe B 2.3.2).
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Der Innen- und Außenputz sollte im Bereich der Lagerfuge
getrennt werden. Die Außenfuge ist so zu überdecken, daß das Eindringen
von Niederschlagsfeuchte vermieden wird (siehe B 2.3.2).
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Die Dachdeckenstirnfläche sollte ein außenseitige
WärmedämmungmiteinemDämmwertvonmind.1,3 M2 ? K/Werhalten, die an die
Wärmedämmschicht des Dachaufbaus direkt anschließt (siehe B2.3.2 und
B2.3.3).
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Massive Deckenplatten zweischaliger Dächer auf tragendem
Mauerwerk sollten bei Bauteillängen über 12 m verschiebbar aufgelagert
werden, wenn nicht die Unschädlichkeit der Längenänderungen rechnerisch
nachgewiesen wurde (siehe B 2.3.3).
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Bei einer verschiebbaren Auflagerung muß auf tragenden
Wänden ein Ringbalken ausgeführt werden. Nichttragende Wände müssen
dabei von der Decke getrennt werden (siehe B 2.3.3).
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Die Flächen der Gleitfuge sollten mit besonderer Sorgfalt
geglättet werden. Die verwendete Gleitfolie sollte z.B. durch
zusätzliche Elastomerlagerstreifen die verbleibenden Unebenheiten
ausgleichen können (siehe B 2.3.3).
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Die Holzbalkenlage (Sparren) leichter Dächer sollte auf
Fußpfetten aufgelagert werden, die durch Bolzen und Schraubverbindungen
sturmsicher mit den Auflagerwänden zu verbinden sind. Jede dritte
Balkenlage ist zusätzlich durch Laschen oder Bolzen mit der Pfette zu
verbinden (siehe B 2.3.4).
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Die obere Schale ist sicher mit der Unterkonstruktion zu
verbinden. Das gilt auch für die Verklebung oder mechanische Befestigung
der Dachhaut (siehe B2.3.4).
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Die Dämmung ist besonders im Randbereich zu befestigen und
vor Verwehung zu sichern, es sollten dort keine losen Dämmschüttungen
verwendet werden (siehe B 2.3.4).
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Schwachstelle - Unverschiebbare Auflagerung
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Bei zweischaligen Dächern mit massiver
Stahlbetondeckenplatte als unterer Schale traten aufklaffende horizontale
Risse im äußeren Bereich der Auflagerfuge auf. Besonders deutlich waren
diese Risse bei durchgehenden Putzflächen. War der Auflagerbereich außen
nicht durch eine Blende verdeckt, so drang Niederschlagsfeuchtigkeit ein.
Der Innenputz platzte im Kehlbereich von Wand und Decke ab.
Bei ungedämmtem Dachrand zeigten sich weiterhin in
Deckenkehlen besonders an den Gebäudeecken im Inneren Durchfeuchtungen,
Verfärbungen und Schwärzepilzbildung.
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Zu bedenken ist:
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Die Durchbiegung von Stahlbetonplatten erzeugt am Auflager
Verdrehungen, die bei vollflächiger Auflagerung über den gesamten Mauerkopf zu
außermittiger Krafteinleitung und zu Rissbildungen in der Auflagerfuge führen
können.
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Eine Fuge zwischen Dachdeckenplatte und Auflagermauerwerk ist
allein aufgrund der Durchbiegung meist unvermeidlich. Ein durchgehendes
Überputzen ist ohne Rißbildung daher kaum möglich.
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Die Dachdeckenkante bildet allein schon aufgrund ihrer großen
Auskühlungsoberfläche und der kleinen Erwärmungsfläche eine Wärmebrücke. Beim
Zweischalendach wird diese Auskühlungsfläche häufig durch Randaufkantungen
vergrößert, die den seitlichen Abschluss des Luftraums bilden. Die Wärmedämmung
der Deckenstirnfläche bis zum Anschluss an die oberseitige Wärmedämmschicht ist
daher besonders wichtig, um geringe Oberflächentemperaturen mit
Tauwasserbildung zu vermeiden.
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Die Wirkung von "stofflichen" Wärmebrücken wird in
Deckenkehlen
und Raumecken durch "geometrische? Wärmebrückenwirkung verstärkt. Wird
lediglich der Mindestwärmeschutz nach DIN 4108, Teil 2, (8.81), für Wände mit
0,55 m² K/W eingehalten, treten in Eckbereichen und Kehlen häufig
Schwarzepilzverfärbungen auf.
Daraus folgt als Empfehlung zur Schwachstellenvermeidung:
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Können Dachdeckenauflager unverschiebbar ausgebildet
werden, so sollte vor dem Betonieren in die Auflagerfuge eine einfache
Trennfolie oder ?pappe eingelegt werden. Bei geringen zu erwartenden
Durchbiegungen sollen die Putzflächen in der Kehle durch einen
Kellenschnitt voneinander getrennt werden. Bei größeren zu erwartenden
Durchbiegungen oder bei für Kantenpressungen empfindlichem Mauerwerk
sollte im inneren Drittel der Auflagerfläche eine kraftschlüssige
Verbindung - z. B. durch Einlegen eines weichen Dämmstoffstreifens von
ca. 1 cm Dicke verhindert werden. Der Putz sollte dann mit Schattenfuge
oder Abdeckleiste getrennt werden.
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Der Außenputz sollte im Bereich der Lagerfuge getrennt
werden. Die Außenfuge ist so zu überdecken, dass das Eindringen von
Niederschlagsfeuchte vermieden wird. Als Abdeckblende bietet sich die
seitliche Verkleidung des Luftraums an.
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Die Dachdeckenstirnfläche sollte eine außenseitige
Wärmedämmung mit einem Dämmwert von mind. 1,3 m2 - K/W erhalten, die an
die Wärmedämmschicht des Dachaufbaus direkt anschließt.
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Schwachstelle - Verschiebbare Auflagerung
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Horizontale und treppenförmige Risse - besonders in den
Gebäudeecken und an den in die Außenwände einbindenden Wänden - sind an
den Mauerwerksauflagern massiver Dachdeckenplatten zweischaliger Dächer
aufgetreten. Dabei betrug die Bauteillänge meist mehr als 12 m. Das
Auflager war ohne Gleitfuge ausgebildet, bzw. es fehlten Dehnungsfugen.
War der häufig mit Randaufkantung ausgebildete Dachrand
ungedämmt, so traten zudem Durchfeuchtungen und Schwärzepilzbildungen an
den Deckeninnenkanten auf.
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Zu bedenken ist:
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Werden die Längenänderungen von massiven Dachdecken behindert,
so treten Zwängungsspannungen auf, die bei Bauteillängen von mehr als 12 m
(DIN 18 530, Vornorm 12.1974) im Auflagermauerwerk zu Rissen führen können. Es
werden daher in einem solchen Fall verschiebbare Auflager notwendig, wenn die
Längenänderungen der Decke nicht durch eine Erhöhung des Wärmeschutzes,
Herabsetzung der Schwindverkürzung von Beton oder die Anordnung von
Gebäudedehnungsfugen reduziert werden.
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Wird die Dachdecke auf den Wänden verschiebbar gelagert, so kann
die Decke keine aussteifende Wirkung übernehmen. Macht die konstruktive
Situation eine Aussteifung der Wandscheiben erforderlich, so ist in diesem
Fall das obere Wandende mit einem Ringbalken zu versehen.
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Die Funktionsfähigkeit von Gleitfolien ist von der Ebenheit der
Lagerflächen abhängig. Unvermeidliche Ebenheitstoleranzen müssen von den
Gleitfolien ausgeglichen werden.
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Die Gleitfuge kann wegen der zu erwartenden Bewegungen weder
innen noch außen kraftschlüssig überdeckt werden.
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Ungedämmte Dachkanten bilden Wärmebrücken, die zu Tau
wasserbildung im Inneren führen können.
Daraus folgt als Empfehlung zur Schwachstellenvermeidung:
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Massive Deckenplatten zweischaliger Dächer auf tragendem
Mauerwerk sollten bei Bauteillängen über 12 m verschiebbar aufgelagert
werden, wenn nicht die Unschädlichkeit der Längenänderungen rechnerisch
nachgewiesen wurde oder wenn nicht durch Gebäudedehnungsfugen die
Bauteillängen unterteilt werden. Bei einer verschiebbaren Auflagerung
muss auf tragenden
Wänden ein Ringbalken ausgeführt werden. Nichttragende Wände müssen
dabei von der Decke getrennt werden. Die Flächen der Gleitfuge sollten mit besonderer Sorgfalt
geglättet werden. Die verwendete Gleitfolie sollte z. B. durch
zusätzliche Elastomerlagerstreifen, die verbleibenden Unebenheiten
ausgleichen können.
Innen- und Außenputz muss im Bereich der Gleitfuge getrennt
werden. Die Außenfuge ist so zu überdecken, dass eindringende
Niederschlagsfeuchte vermieden wird. Die Dachdeckenstirnfläche, Ringanker etc. sollten eine
außenseitige Wärmedämmung mit einem Dämmwert von mind. 1,3 m2 . K/W
erhalten, die an die Wärmedämmschicht des Dachaufbaus direkt anschließt.
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Schwachstelle - Verankerung
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Bei Gebäuden mit leichten zweischaligen Dächern oder
Zweischalendächern mit leichter oberer Schale ist in mehreren Fällen die
gesamte Holzkonstruktion bei Sturm verschoben, abgehoben und zerstört
worden.
In anderen Fällen sind Platten der oberen Schale von der
Unterkonstruktion abgerissen worden oder die Dachhaut ist abgehoben
worden. Verschiebungen der Dämmung sind häufig an Dachrändern aufgetreten.
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Zu bedenken ist:
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Leichte (Holz-) Dachkonstruktionen können den Windkräften nicht
durch ihr Eigengewicht entgegenwirken. Der Verankerung der einzelnen
Konstruktionsteile untereinander und mit den tragenden Wandbauteilen kommt
daher bei leichten Dächern besondere Bedeutung zu.
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Direkt auf dem Auflagermauerwerk verlegte Sparren lassen sich
nur schwierig sicher verankern. Die Befestigung auf einer Fußpfette, die
ihrerseits im Mauerwerk verankert ist, stellt eine sicherere Konstruktion dar.
Die Befestigung allein durch Sparrennägel hat sich bei Sturm als nicht
ausreichend erwiesen.
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Direkt hinter dem Dachrand besonders im Eckbereich treten bei
Windböen hohe Sogkräfte über der Dachfläche auf. Da beim zweischaligen Dach
Luft von unten ungehindert nachströmen kann, sind die Abhebekräfte in der
Regel größer als beim einschaligen Dach. Direkt hinter den Zuluftöffnungen am
Dachrand ist die Wärmedämmung im Dachraum durch Windverwehung besonders
gefährdet.
Daraus folgt als Empfehlung zur Schwachstellenvermeidung:
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Leichte (Holz-) Dachkonstruktionen sind durch Bolzen und
Schraubverbindungen sturmsicher mit den Auflagerwänden zu verbinden.
Ggf. muss die Verankerung bis tief in das Mauerwerk evtl. bis in die
darunterliegende Geschossdecke geführt werden. Die Holzbalkenlage (Sparren) leichter Dächer sollte auf
Fußpfetten aufgelagert werden. Die Fußpfette ist im Abstand von max. 2 m
zu verankern. Werden die Balken mit Sparrennägel auf die Pfette
genagelt, so ist mind. jede dritte Balkenlage zusätzlich durch Laschen
oder Bolzen mit der Pfette zu verbinden. Die obere Schale ist sicher mit der Unterkonstruktion zu
verbinden. Das gilt auch für die Verklebung oder mechanische Befestigung
der Dachhaut. Die Dämmung ist besonders im Randbereich zu befestigen und
vor Verwehung zu sichern, es sollten dort keine losen Dämmschüttungen
verwendet werden.
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Soweit die Worte eines
bekannten Herstellers.
Wenn das "Techniker - Deutsch" etwas zu verwirrend ist,
Sie wissen ja: |
BOENDGEN
hilft BAUEN